Gezeiten Online

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Faires Kaffeetasting

Start von EinfachAnders mit einem fairen Kaffeetasting

 

Mit gutem Kaffeedurst freuten wir uns am 18.09.21 auf den Start von "EinfachAnders" mit einem fairen Kaffeetasting. Christina Brinkmann bereitete den Raum vor und kochte die Kaffees, die Daniel Naurath zuvor eingekauft hatte und beide begrüßten dann die Gäste. Passend zum Thema wurden sogar Fairtrade-Kekse beigesteuert: lecker!

In kleinem Rahmen, mit verschiedenen fairen Kaffees und einem Bewertungsbogen für den Geschmack des jeweiligen Produktes ausgerüstet, verköstigten wir die unterschiedlichen Sorten. Neben der Gaumenfreude und den dazugehörigen Fachsimpeleien über Säuregehalt, Geschmack und Aroma kam auch das persönliche Gespräch nicht zu kurz.

Daniel legte uns den Bibelvers aus, der als Untertitel von EinfachAnders fest im Programm verankert ist: "Prüft aber alles und das Gute behaltet. " 1. Thess. 5, 21 – das verdeutlichte uns noch einmal, dass es nicht darum geht festzulegen, was richtig oder falsch ist, sondern dem Rat des Apostels Paulus Folge zu leisten, sich die Dinge genau anzusehen und dann "das Gute" daraus zu behalten. Das ist evangelische Freiheit: Alles Durchdenken zu können, nichts zu müssen und etwas daraus zu lernen.

Dann ging es an die Kaffees. Es war schlicht eine tolle Atmosphäre. Nachdem alle Sorten einmal probiert und mal mehr, mal weniger für gut befunden wurden, gab es nun eine Tasse Kaffee nach Wunsch und Daniel führte eine Präsentation der Gesellschaft "Fairtrade Deutschland" zum Thema Kaffee vor. Dort wurde gezeigt, welche Arbeit die Gesellschaft verrichtet, was es bedeutet Teil des fairen Handels zu sein, welche Auflagen die Anbauenden erfüllen müssen und wieviel Geld sie bekommen. Spannend war dabei, dass der Fair Trade Kaffee insgesamt nicht wesentlich teurer ist, als der nicht fair gehandelte, was an dem Börsenwert des Kaffees weltweit liegt.

Von der Welt wieder zu uns: der Kaffee ist "das Getränk der Deutschen", nichts trinken wir mehr oder lieber. Wir besprachen dazu noch einige Fragen und tauschten uns erneut aus. Alle Beteiligten bekundeten Interesse beim nächsten Mal wieder dabei zu sein, nahmen Kaffee mit für zu Hause oder das Kollegium auf der Arbeit.

 

Hauskreis per Zoom?

Das können wir nicht!?

Solange es die Temperaturen letztes Jahr zuließen, trafen wir uns draußen. Und nun? Pause. Hauskreis-Ferien. Nicht unnormal. Doch diese Zeit wollte nicht enden!

Dann also doch Zoom?

Zwischenzeitlich konnten wir ja schon Erfahrungen mit digitalen Treffen sammeln. Nach und nach war jede von uns technisch ausgerüstet und verfügte über das notwendige Know-how.

Jetzt „können“ wir HK mit Zoom. :)

Anfangs war die Zeit ausgefüllt vom gegenseitigen Berichten und Zuhören, es gab viel zu erzählen. Nun sprechen wir nach der Austauschrunde z.B. über die Tagestexte, persönliche Anliegen oder Wunschthemen. Wir beginnen und enden mit einem Gebet und haben wieder festgestellt, dass das gemeinsame Gespräch über einen Bibeltext erkenntnisreicher ist, als ganz allein zu lesen und zu denken.

Es funktioniert nicht immer alles reibungslos, aber wir sind sehr froh und dankbar uns wieder regelmäßig in der Gruppe treffen und auch sehen zu können.

O-Ton mit großer Freude, nachdem die richtigen Symbole auf dem Handy angeklickt waren und die Teilnahme mit Ton und Bild klappte: „Es ist wunderbar!!“

Almut Brauer

Pen und Paper

 
Phantasievoll durch den Alltag!

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“, sagte schon Albert Einstein.
Eines meiner liebsten Hobbys ist es, der Phantasie freien Lauf zu lassen und dabei Zeit mit Freunden zu verbringen. Dazu gibt es eine wunderbare Möglichkeit: nämlich „Pen and Paper“-Rollenspiele! Hier wird gemeinsam eine Geschichte in einer fantastischen Welt mit ganz unterschiedlichem Setting erzählt, erlebt und gestaltet. Für mich und viele andere begeisterte Rollenspieler ist dies eine der schönsten Arten zu entspannen.
Mittlerweile haben sich auch in unserer Gemeinschaft einige solcher „Pen and Paper“-Gruppen gegründet. Sie finden an mehreren Tagen in der Woche statt. Teilnehmer sind Teenies und Jugendliche aus Enger, aber auch Erwachsene, Spieler aus dem Bezirk und vor allem viele Menschen, die von der „LKG“ vorher noch nie etwas gehört haben. Was uns verbindet ist zunächst einmal unser gemeinsames Hobby. Was daraus wachsen kann und wächst sind tolle Bekanntschaften, ja sogar Freundschaften und Beziehungen, Ideen, Möglichkeiten und Gespräche, die weit über das Rollenspiel hinausgehen.
Mein Hobby macht mir viel Spaß! Aber, was mir tiefgehende Freude bereitet, ist, Zeit mit Menschen zu verbringen und zu sehen, wie Dynamik und Begeisterung, Beziehung und Vertrauen daraus entstehen. Wie schön, dass dies sogar trotz aller Coronabeschränkungen über Onlineplattformen möglich ist.

Jesu Satz aus Matthäus 11, 28: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken." kommt mir ganz neu in den Sinn. Wir als Gemeinschaft können Menschen um uns herum eine Zeit der Erholung und des Durchatmens schenken, indem wir einfach gemeinsam Zeit verbringen und auch das, was wir am liebsten tun, miteinander teilen.

"Die müssen mal an die frische Luft!"


Endlich! Seit wir Ende Oktober den R5 wieder schließen mussten, fand, wie schon zuvor im letzten Lockdown, alles online statt. Diese Entscheidung war zwar richtig, aber das macht die Gestaltung der Jugendarbeit nicht unbedingt einfach.

Letzte Woche waren sowohl die Teenies als auch der Jugendkreis erstmals gemeinsam an der frischen Luft, selbstverständlich unter Einhaltung geltender Hygieneregeln und gesetzlicher Vorgaben! Und trotzdem tat dies allen unendlich gut!
Auch mit einer 2-Haushalte-Regel kann man Stadtspiele machen, nämlich ganz klassisch in Zweierteams - und auf größerer Fläche kann man sich dann auch schon mal ein "Hallo" zurufen. Statt "gefangen genommen" zu werden, wie bei Mr. X oder Scotland Yard, gab es, dank der Smartphones, einen waschechten "Schnappschuss" als Fotobeweis für die Sichtung des "Gegners". Auch Klassiker, wie etwa Montagsmaler, konnten mit Hilfe von Smartphonekameras nachgestellt werden.
Alles in allem waren das sehr gelungene Aktionen, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht haben und eine schöne Abwechslung zum Allein-am-Bildschirm-sitzen! So finden wir gerade, abhängig vom Wetter, eine gute Balance zwischen Online- und Outdooraktionen und sind sehr dankbar dafür!

Und mit diesem Danke gehen wir nun Richtung Sommer und sind gespannt, was dieser an Chancen mit sich bringt.

Daniel Naurath

 
Familiennachrichten

Auf gehts in Runde Zwei! :-)

Wie die meisten von Euch wissen, erwarten wir im Sommer noch einmal Nachwuchs. Dazu wird Rebekka demnächst in den Mutterschutz und danach für etwa ein Jahr in Elternzeit gehen. Daniel wird die ersten vier Wochen nach der Geburt ebenfalls Elternzeit nehmen. Wir sind gespannt und freuen uns auf diesen neuen Lebensabschnitt!

Eure Nauraths  

Outdoorpäckchen statt Outdoortage

Tolle Ideen, super Frühlingswetter, 15 begeisterte Jungs und Mädchen und sogar noch Anfragen für die Warteliste – super Voraussetzungen! Und leider, leider konnte die Outdoorwoche in den Osterferien aufgrund der Coronamaßnahmen dann doch nicht stattfinden.
Stattdessen haben Patricia und ich uns aber etwas anderes überlegt: nämlich ein kleines, persönliches Outdoorprojekt für jeden zu Hause: Blumensamen zum Selberpflanzen! Dazu gab es Osterschokolade und einen kleinen Gruß. In selbst gebastelten Osterhasentüten haben wir jedem Kind diese kleine Überraschung vor die Tür gestellt. Für die Gemeindekinder und die Kinder aus der Kinderstunde haben wir gleich mit gebastelt. Und so waren es ganze 24 Päckchen, die wir verpackt und verteilt haben.
Wie schön, dass wir so viele Kinder in Enger kennen und beschenken durften!

Rebekka Naurath